Der Verdacht liegt nahe, dass die Lage in anderen deutschen Industrien nicht besser aussieht.
China wurde nicht mal in den Vergleich aufgenommen, sondern typischerweise nur EU und USA sowie nicht näher genannte Schwellenländer!
"... Zwischen 2018 und 2024 ist die Produktion in der M+E-Industrie jährlich um durchschnittlich 2,3 Prozent gesunken, die Beschäftigung ging jedes Jahr im Schnitt um 0,3 Prozent zurück. ...
Unternehmensteuern. Die Bundesrepublik ist seit Langem ein Hochsteuerland für Unternehmen. Schon im Jahr 2014 war der Steuersatz etwa 20 Prozent höher als im internationalen Durchschnitt, inzwischen sind es rund 33 Prozent. Im Vergleich von 45 Industrie- und Schwellenländern landet die Bundesrepublik im Steuerranking nur auf Platz 42. Besonders gravierend: Die USA als einer der großen Konkurrenten haben ihre Steuern seit 2014 um mehr als 13 Prozentpunkte gesenkt. ...
Kapitalmarkt. Lange Zeit sorgte ein Umfeld aus geringer Staatsverschuldung, dem Prinzip der Sozialen Marktwirtschaft und hoher Wirtschaftskraft in Deutschland für niedrige Zinsen und gute Möglichkeiten zur Finanzierung. Seit 2015 sind die Zinssätze in der Bundesrepublik prozentual aber stärker gestiegen als im Schnitt der 45 betrachteten Industrie- und Schwellenländer.
Bürokratie. Regulierungen, Berichtspflichten, Einschränkungen – der Anteil der Unternehmen, die die Bürokratie als größeres Hemmnis für Investitionen sehen, ist in Deutschland viel höher als im Rest der EU und den USA. Zuletzt gab es in der Bundesrepublik dabei sogar einen massiven Anstieg von betroffenen Betrieben. ..."
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