Saturday, January 17, 2026

Bundeskanzler Merz bezeichnet Atomausstieg als „schweren strategischen Fehler“

Einen schweren Fehler sehr spät einzugestehen ist besser als nie!

Gas- statt Kohlekraftwerke?

Was hat Friedrich Merz in der Vergangenheit getan diese Unsinn aufzuhalten? Ich fürchte sehr wenig! Zweifel an seiner Führungsfähigkeit sind angebracht!

"... Die Verantwortung für die heutige Lage verortete Merz ausdrücklich bei früheren Regierungen – sowohl bei der Ampelkoalition als auch bei den CDU-geführten Kabinetten unter Angela Merkel. ...

Seine Regierung wolle jetzt „aufräumen“ und den Ausbau konventioneller Kraftwerke beschleunigen. Genehmigungen stünden kurz bevor, die notwendigen Unterlagen seien ausgetauscht, Ausschreibungen könnten bald starten. Künftig sollen auch alte Kraftwerksstandorte wieder genutzt werden. ...

Die von Merz angekündigten neuen Kraftwerke sind Gaskraftwerke. Sie lösen das strukturelle Problem der deutschen Energieversorgung nicht – sie verschieben es.

Denn Gaskraftwerke sind vollständig von dauerhaft verfügbarem und preislich wettbewerbsfähigem Gas abhängig. Genau das aber ist seit dem Bruch mit Russland nicht mehr möglich. Deutschland bezieht Gas heute überwiegend über LNG-Importe zu Weltmarktpreisen – mit hohen Transport-, Verflüssigungs- und Regasifizierungskosten. Das macht Gas dauerhaft teurer als Kohle, die in großen Mengen preisgünstig auf dem Weltmarkt vorhanden ist. ..."

Merz bezeichnet Atomausstieg als „schweren strategischen Fehler“ "Nachdem die Union die sicherere Energieversorgung des Landes mit zerstört hat, meint Friedrich Merz nun in seiner Rede vor Wirtschaftsvertretern, dass dies ein schwerer Fehler gewesen sei. Kehrtwende? Mitnichten. Der Atomausstieg wird nicht korrigiert, sondern durch eine teure Gasbrücke kaschiert."

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